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„Feuer löscht man mit Wasser.“ Das weiß doch jedes Kind. Doch wenn sich Speiseöle und –fette in einem Topf oder einer Friteuse entzünden, kann der Löschversuch mit Wasser verheerende Folgen haben. Ursache für Fettbrände sind in der Regel technische Defekte an Küchengeräten oder menschliches Versagen. Leicht vergisst man, dass die Herdplatte, auf der die Pfanne mit dem Steak bereitsteht, schon eingeschaltet ist, als das Telefon klingelt oder man in einem Nebenraum einschläft. Lange Zeit passiert auch nichts Ungewöhnliches, da Fette sich erst ab einer Temperatur von mehreren hundert °C entzünden (pflanzliche Fette bei ca. 300°C). Erste Anzeichen für den bevorstehenden Brand ist die Rauchentwicklung, die Unvorsichtigen noch die Möglichkeit gibt, rechtzeitig einzuschreiten. Sollte es zur Flammenbildung kommen, so gilt es Ruhe zu bewahren und auf gar keinen Fall mit Wasser zu löschen!
Daher gilt es, folgende Dinge bei einem Fettbrand zu beachten:
Auf Grund der beschriebenen Problematik mit Fettbränden gibt es seit Januar 2005 zusätzlich zu den bekannten Brandklassen A, B, C und D die Brandklasse F. Feuerlöscher dieser Brandklasse verfügen über spezielle Düsen und auch über ein geeignetes Löschmittel. Die Feuerwehr Michelbach führt einen solchen Löscher auf dem Tanklöschfahrzeug mit. Besonders in gastronomischen Betrieben und Großküchen sollten die neuen Erkenntnisse berücksichtigt werden und in solche neuen Geräte investiert werden.
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